Gemeinde genehmigt Gestaltungsplan

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Nova Brunnen hat eine weitere Hürde genommen: Die Gemeinde Ingenbohl hat den Gestaltungsplan genehmigt beziehungsweise «erlassen», wie es offiziell heisst. Das bedeutet, dass die Verantwortlichen des Grossprojekts nun über einen verbindlichen Rahmen für die Detailplanung verfügen – bereits sind für die Baufelder Nova Port und Nova Hof Baugesuche platziert worden. Einsprachen gegen den Beschluss des Gemeinderats sind beim Regierungsrat des Kantons Schwyz während der 20-tägigen Frist keine eingegangen. Im nächsten Schritt wird nun auch noch der Regierungsrat selbst über den Gestaltungsplan befinden.

Der Gemeinderat Ingenbohl genehmigte unter Beizug von Fachgremien den Umweltverträglichkeitsbericht. In verschiedenen Bereichen wie etwa der Entwässerung, dem Hochwasserschutz oder dem Natur- und Landschaftsschutz ist die Bauherrschaft angehalten, weitergehende Lösungen zu erarbeiten. Bei letzterem Punkt geht es darum, im Baubereich lebende Eidechsenarten zu schützen. Ebenfalls wird die Bauherrschaft ein Entsorgungskonzept für Bauabfälle vorlegen.

Yves Diacon, Leiter Immobilienentwicklung der HRS, zeigt sich mit dem Entscheid des Gemeinderats zufrieden: «Für uns ist die Genehmigung des Gestaltungsplans ein Meilenstein. Unser Ziel, im Frühling 2021 mit den Bauarbeiten beginnen zu können, rückt damit einen wichtigen Schritt näher.» Er ist zuversichtlich, dass bei den verlangten Umweltschutzmassnahmen gute Lösungen gefunden werden können.

Bereits 2019 wurden sämtliche Einsprachen etwa von Umweltverbänden oder benachbarten Grundstücksbesitzern gegen das Projekt zurückgezogen – die Bauherrschaft und die Einsprecher konnten sich jeweils einigen.

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Quotes

Michel Gübeli

Architekt

 

«Nova Brunnen verspricht ein vielfältiges, «offenporiges» Projekt zu werden, bei dem die imposante Bergwelt das Rahmenprogramm bildet. Es soll ein lebendiges Quartier entstehen mit einem fruchtbaren Nebeneinander, das für attraktive Arbeitsplätze und eine gut durchmischte Bevölkerung sorgt. Ein charakterstarkes Konzentrat, das als Mittler zwischen Natur und Stadt vielfältige Freiräume schafft.»