Wie die Architekten alt und neu zusammenbringen

Hinter einem derart grossen und anspruchsvollen Bauprojekt wie Nova Brunnen steckt viel Planungsarbeit, wobei mehrere Architekturbüros am Werk sind. Die Einbettung des neuen Quartiers in die bestehende, wunderschöne Landschaft und das Schaffen von modernem Wohn- und Arbeitsraum, ohne den industriehistorische Charakter des Areals aus den Augen zu verlieren – das sind zwei der grössten Herausforderungen in der Arbeit der beteiligten Planer und Architekten.

Michel Gübeli vom Zürcher Architekturbüro Züst Gübeli Gambetti.

Planen mit Weitsicht – für die Weitsicht

Das Zürcher Architekturbüro Züst Gübeli Gambetti hat das Richtprojekt für den Gestaltungsplan von Nova Brunnen erarbeitet. Firmenmitbegründer Michel Gübeli hat einen klaren Blick auf das anspruchsvolle Gesamtprojekt. Bei der Planung legt er grossen Wert darauf, das ehemalige Industrieareal so zu gestalten, dass es sich ideal in die schöne Naturlandschaft integriert und diese auch miteinbezieht. Ebenso will er dafür sorgen, dass dereinst die Bewohner des Quartiers aus möglichst allen Wohnungen Weitsicht haben.

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Simon Edelmann von der Fischer Architekten AG in Zürich.

Die Verknüpfung von alt und neu

Nova Platz heisst das Kernstück von Nova Brunnen: Das Zentrum des künftigen Quartiers und Anziehungspunkt für Besucher. Simon Edelmann, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung bei der Fischer Architekten AG in Zürich, hat mit seinem Team die Pläne für dieses Zentrum geschmiedet. Wichtig ist für ihn die möglichst ideale Verknüpfung von alt und neu – das Zueinanderbringen von historischen Elementen des ehemaligen Betonwerks mit den modernen Gebäuden, die für Aufbruch und Zukunft stehen. Im Kurzinterview erklärt er, wie er das bewerkstelligen möchte und was dabei die grössten Herausforderungen sind.

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Das Areal zusammenhalten

Das Grün zwischen den Gebäuden ist seine Welt: Landschaftsarchitekt Dominik Bueckers vom Studio Vulkan ist unter anderem dafür verantwortlich, dass das Gesamtareal Nova Brunnen in Zukunft als eine Einheit wahrgenommen wird. Dabei setzt er auf Nähe zur einheimischen Vegetation und passende bauliche Partner für die schroffen Industriegebäude.

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Dominik Bueckers von der Studio Vulkan Landschaftsarchitekten GmbH.


Quotes

Dominik Bueckers

Landschaftsarchitekt

 

«Der Ort ist besonders: Zum einen vom landschaftlichen her. Diese Lage im Tal an der Muota ist traumhaft. Zum anderen hat die Industriegeschichte auf dem Areal zu speziellen Bauten geführt. Diese Konstellation ist einzigartig.»